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Parasiten & Infektionsschutz • 7 min Lesezeit

Zeckengefahren in Österreich: FSME, Borreliose und Babesiose bei Hunden und Katzen

« Der gemeine Holzbock und die Auwaldzecke übertragen gefährliche Krankheiten im Alpenraum. Wie schützt man Hunde und Freigängerkatzen zuverlässig? »

Österreich als Hochrisikogebiet für Zeckenüberträger

Bedingt durch milde Winter und feuchte Übergangszeiten sind Zecken in fast allen Höhenlagen Österreichs bis über 1.500 Meter Seehöhe aktiv. Neben der Borreliose gewinnt die canine Babesiose (Hundemalaria) durch die Ausbreitung der Auwaldzecke im Osten Österreichs an Bedeutung.

Moderne Prophylaxestrategien

  • Systemische Kautabletten (Isoxazoline): Schneller Wirkeintritt, tötet Zecken innerhalb weniger Stunden nach dem Biss ab.
  • Repellierende Spot-ons und Halsbänder: Halten Zecken bereits vor dem Anbeißen durch Duftstoffe und Kontaktgifte fern.
  • Tägliche Fellkontrolle: Zecken mit einer Zeckenzange oder einer Zeckenkarte ohne Drehen und ohne Öl rasch entfernen.