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Bergsport & Outdoor • 9 min Lesezeit

Wandern mit Hund in den Schweizer Alpen: Herdenschutzhunde, Mutterkuhherden und Bergbahnregeln

« Auf Schweizer Alpen weiden Mutterkuhherden und Herdenschutzhunde bewachen Schafherden. Wie verhält man sich mit Begleithund richtig? »

Begegnung mit Schweizer Herdenschutzhunden (Maremmano / Montagne des Pyrénées)

Auf vielen Schweizer Alpweiden schützen offizielle Herdenschutzhunde die Nutztierherden vor Grossraubtieren (Wölfen). Herdenschutzhunde betrachten fremde Hunde als potenzielle Bedrohung.

Die goldenen Verhaltensregeln beim Wandern

  • 1. Ruhig bleiben und Tempo drosseln: Nicht rennen, nicht mit Wanderstöcken fuchteln oder laut schreien.
  • 2. Eigenen Hund an die Leine nehmen: Den Hund eng bei sich führen, aber nicht auf den Arm nehmen.
  • 3. Herdenschutzgebiet weiträumig umgehen: Wenn Schutzhunde bellen und den Weg versperren, ruhig stehenbleiben und langsam einen grossen Bogen laufen.
  • 4. Mutterkuhherden nicht durchqueren: Niemals zwischen Mutterkuh und Kalb treten. Droht ein Rind anzugreifen: Eigenen Hund sofort ableinen!
  • 5. Schweizerischer Nationalpark: Im Schweizerischen Nationalpark im Engadin gilt ein striktes Hundeverbot zum Schutz der Wildtiere.