Bergsport & Outdoor
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Wandern mit Hund in den Schweizer Alpen: Herdenschutzhunde, Mutterkuhherden und Bergbahnregeln
« Auf Schweizer Alpen weiden Mutterkuhherden und Herdenschutzhunde bewachen Schafherden. Wie verhält man sich mit Begleithund richtig? »
Begegnung mit Schweizer Herdenschutzhunden (Maremmano / Montagne des Pyrénées)
Auf vielen Schweizer Alpweiden schützen offizielle Herdenschutzhunde die Nutztierherden vor Grossraubtieren (Wölfen). Herdenschutzhunde betrachten fremde Hunde als potenzielle Bedrohung.
Die goldenen Verhaltensregeln beim Wandern
- 1. Ruhig bleiben und Tempo drosseln: Nicht rennen, nicht mit Wanderstöcken fuchteln oder laut schreien.
- 2. Eigenen Hund an die Leine nehmen: Den Hund eng bei sich führen, aber nicht auf den Arm nehmen.
- 3. Herdenschutzgebiet weiträumig umgehen: Wenn Schutzhunde bellen und den Weg versperren, ruhig stehenbleiben und langsam einen grossen Bogen laufen.
- 4. Mutterkuhherden nicht durchqueren: Niemals zwischen Mutterkuh und Kalb treten. Droht ein Rind anzugreifen: Eigenen Hund sofort ableinen!
- 5. Schweizerischer Nationalpark: Im Schweizerischen Nationalpark im Engadin gilt ein striktes Hundeverbot zum Schutz der Wildtiere.