Zeckenschutz und Parasitenprophylaxe in Deutschland: Borreliose, FSME und Wurmkuren
Zecken übertragen gefährliche Krankheitserreger wie Borreliose, Anaplasmose und Babesiose. Wie Sie Ihr Haustier effektiv schützen.
Gefahren durch Zeckenbisse bei Haustieren
Der Gemeine Holzbock und die zunehmend verbreitete Auwaldzecke übertragen gefährliche Infektionskrankheiten. Neben der Lyme-Borreliose und Anaplasmose stellt die Babesiose (auch bekannt als Hundemalaria) eine lebensbedrohliche Gefahr dar.
Effektive Methoden der Parasitenabwehr
- Kautabletten (Isoxazoline): Systemischer Schutz für 4 bis 12 Wochen. Zecken und Flöhe sterben kurz nach dem Anbeißen ab.
- Spot-on-Präparate: Werden im Nacken auf die Haut aufgetragen und bieten oft eine repellierende (abwehrende) Wirkung.
- Antiparasitäre Halsbänder: Geben kontinuierlich Wirkstoffe ab und schützen über bis zu 8 Monate.
Regelmäßige Entwurmung nach ESCCAP-Richtlinien
Nach den Empfehlungen der europäischen Expertenorganisation ESCCAP sollten Hunde und Freigängerkatzen je nach individuellem Risikoprofil 1- bis 4-mal jährlich gegen Band- und Spulwürmer entwurmt oder durch Kotuntersuchungen überwacht werden.
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